Linsensuppe

Ein Schwabe ohne Linsen? Geht nicht. Auch im bayerischen Exil muss die Tafel von einem großen Hafen Linsen geschmückt sein. Im Mittelalter wurden die Linsen - wie viele andere Speisen - gerne kräftig gewürzt... Man nehme also:

Linsensuppe400 gr Linsen (Tellerlinsen, rote Linsen, schwarze Linsen... am besten gemischt) über Nacht in Wasser einweichen.

Im Topf etwas Öl erhitzen. Zwei Ziebeln kleingeschnitten darin andünsten. Wer mag, kann auch eine Hand voll Speckwürfel mit anschwitzen.

Mit gut 1l Gemüse- oder Fleischbrühe ablöschen. Die eingeweichten Linsen abgießen und in den Topf geben. Eine gute Hand voll Rosinen dazu und dann das Ganze geduldig unter gelegentlichem Rühren weich kochen. Dauert eine knappe Stunde, wenn Ihr das Feuer nicht ausgehen lasst. Immer wieder umrühren, Linsen brennen schnell an!

Wenn die Linsen weich sind, geben wir kräftig Kerbel und Majoran dazu. Salzen und pfeffern, zum Schluss noch eine halbe Tasse Weißweinessig (nach Geschmack alternativ Birnen- oder Apfelessig) dazugeben.

So lässt sich die Fremde unter Welfen auch für einen Schwaben ertragen.